Weihnachtsratgeber · Unternehmen & allgemeines Wissen
Ein gelungener Besuch beginnt beim Alter der Kinder. Mit einem klaren Gruppenablauf, freiwilligen Beiträgen und vorbereitetem Material planen Sie die Begegnung gemeinsam mit Ihrem Team.
Ansprechpartnerin für Ihre Anfrage: Lisa Krohn, Vertrieb bei Blank&Biehl.

Mit dem pädagogischen Team beginnen
Für eine Kita oder Schule ist der Weihnachtsbesuch Teil eines gemeinsamen Tages. Die Kinder kennen den Raum und ihre Bezugspersonen, den Darsteller meist noch nicht. Besprechen Sie deshalb zuerst im Team, welche Form der Begegnung zu Ihrer Gruppe passt: ein kurzer Nikolausbesuch, eine Weihnachtsgeschichte oder eine gemeinsame Bescherung mit kleinen vorbereiteten Säckchen.
Die Unterschiede der Figuren erklärt unsere Seite Nikolaus buchen; für den Gruppenbesuch stimmen Sie die angekündigte Figur und die Ansprache mit Ihrem pädagogischen Team ab.
Gruppengröße und Raum bestimmen den Ablauf
Überlegen Sie, ob alle Kinder gemeinsam teilnehmen oder mehrere kleinere Gruppen nacheinander besucht werden. Ein gemeinsamer Auftritt braucht einen gut sichtbaren Platz und eine verständliche Ansprache. Bei mehreren Gruppen kommen Übergänge, Geschenkwechsel und die Abstimmung zwischen den zuständigen Personen hinzu.
Der Raum sollte zum geplanten Programmpunkt passen. Für eine Geschichte brauchen die Kinder einen geeigneten Sitzbereich; für die Geschenkübergabe einen freien Weg. Klären Sie bei größeren Gruppen, ob Tontechnik erforderlich ist. Wählen Sie einen Ankunfts- und Übergabeort, an dem der Darsteller die vorbereiteten Sachen übernehmen kann, ohne dass gleichzeitig die ganze Gruppe wartet.
- Anzahl und Alter der Kinder sowie die Aufteilung in Gruppen festhalten.
- Eine verantwortliche Person für den gesamten Besuch und Ansprechpartner je Gruppe benennen.
- Besondere Bedürfnisse, gewünschte Ansprache und sensible Themen vorher abstimmen.
- Sitzplätze, Sicht, Wege und gegebenenfalls die Verständlichkeit im Raum prüfen.
- Geschichte, Lied oder Gedicht auswählen und den geplanten Umfang mit dem Darsteller vereinbaren.

Ein möglicher Ablauf für die Gruppe
Eine vertraute Bezugsperson begrüßt die Kinder und kündigt den Besuch an. Der Nikolaus oder Weihnachtsmann kommt hinzu und stellt sich freundlich vor. Eine kurze Frage an die Gruppe oder einige vorbereitete Worte können den Einstieg bilden. Dabei muss nicht jedes Kind einzeln antworten.
Anschließend folgt ein ausgewählter gemeinsamer Moment: eine kurze Weihnachtsgeschichte, ein bekanntes Lied oder ein Gedicht, das Kinder freiwillig vortragen möchten. Legen Sie Text und Länge vorab fest. Mehrere lange Beiträge hintereinander können den Besuch unnötig verdichten; lassen Sie lieber Raum für die Begegnung und die anschließende Bescherung.
Bei der Geschenkübergabe unterstützt eine Person aus dem Team die Zuordnung. Danach verabschiedet sich der Darsteller, und die Bezugsperson übernimmt wieder die Gruppe. Falls Sie ein gemeinsames Foto vorsehen, planen Sie es als eigenen Schritt und stimmen Sie die Durchführung vorher innerhalb Ihrer Einrichtung ab.
Beispielplanung: 20 Minuten für eine Gruppe
Die folgende Aufteilung ist ein Vorschlag für eine kleine Gruppe mit einer gemeinsamen Ansprache. Sie beschreibt keine verbindliche Besuchsdauer oder empfohlene Gruppengröße. Das pädagogische Team passt Umfang und Tempo an die Kinder an.
- Minuten 0–3: Die vertraute Bezugsperson kündigt den Besuch an und begrüßt den Gast.
- Minuten 3–7: Kurze gemeinsame Geschichte oder freundliche Worte an die Gruppe.
- Minuten 7–11: Ein freiwilliges Lied oder Gedicht; alternativ gemeinsames Zuhören.
- Minuten 11–17: Vorbereitete Geschenke mit Unterstützung der Bezugsperson überreichen.
- Minuten 17–20: Ruhiger Abschied und Übergang zurück in den Gruppenalltag.
Wenn mehrere Gruppen nacheinander teilnehmen, planen Sie zusätzlich Zeit für Raumwechsel und neue Geschenke ein. Als reine Rechenhilfe ergeben drei 20-minütige Gruppenbesuche mit zwei Übergängen von je fünf Minuten 70 Minuten; Empfang und weitere Pausen kommen gegebenenfalls hinzu.
Freiwilligkeit macht die Begegnung leichter
Manche Kinder gehen sofort auf den Besuch zu, andere möchten zunächst bei ihrer Bezugsperson bleiben. Geben Sie beidem Platz. Ein Kind darf aus der Entfernung zuhören, mit Unterstützung ein Geschenk annehmen oder auf ein Foto verzichten. Die Teilnahme an Lied, Gedicht oder Gespräch bleibt freiwillig.
Die Ansprache soll ermutigen. Verwenden Sie freundliche Beobachtungen über die Gruppe, beispielsweise ein gemeinsam eingeübtes Lied oder eine schöne Aktion im Advent. Vermeiden Sie öffentliche Verhaltensbewertungen und Drohungen. Ein Geschenk sollte nicht davon abhängen, ob ein Kind etwas aufsagt. Pädagogische Ansprechpersonen bleiben während des Besuchs eingebunden und begleiten die Reaktionen der Kinder.
Geschenke und letzte Absprachen vorbereiten
Säckchen, Süßigkeiten und andere Präsente stellen Sie vorbereitet bereit. Bei individuellen Geschenken helfen gut lesbare Namen und eine geordnete Übergabeliste. Prüfen Sie die Inhalte passend zu Ihrer Gruppe und klären Sie relevante Produktinformationen und mögliche Allergene vor der Ausgabe.
Gehen Sie am Veranstaltungstag Gruppenfolge, Treffpunkt und Erreichbarkeit noch einmal durch. Teilen Sie Änderungen der Kinderzahl oder des Raums mit. Bei Ihrer Anfrage an Blank&Biehl nennen Sie Datum, Ort, Altersgruppe und den gewünschten Ablauf. Darauf aufbauend stimmen wir Geschichten, Ansprache und Aufgaben des Darstellers mit Ihnen ab.
Vorlage für die Elterninformation
Liebe Eltern, am [Datum] um [Uhrzeit] besucht [Nikolaus/Weihnachtsmann] unsere Gruppe. Gemeinsam sind [Geschichte/Lied/Geschenkübergabe] geplant. Eine vertraute Bezugsperson begleitet die Kinder. Zuhören, Abstand halten und Aussetzen sind möglich; niemand muss etwas vortragen. Bitte geben Sie uns Hinweise zu [Geschenken/Allergien/besonderen Bedürfnissen] bis [Datum] über [Kontaktweg]. Ihre Ansprechperson ist [Name/Funktion].
Fotos vorab gesondert abstimmen
Informieren Sie die Eltern darüber, ob überhaupt fotografiert wird, wer die Aufnahmen erstellt und wofür sie vorgesehen sind. Die Einrichtung klärt die dafür erforderlichen Freigaben und ihren Umgang mit Bilddaten. Teilnahme am Besuch, Aufnahme und Veröffentlichung sind getrennt zu behandeln; ein Kind kann am Besuch teilnehmen, ohne fotografiert zu werden.
Fragen zur Vorbereitung
Müssen die Kinder ein Gedicht aufsagen?
Nein. Beiträge sind freiwillig. Der Besuch kann ebenso mit einer Geschichte, einem gemeinsamen Lied oder einer freundlichen Begrüßung gestaltet werden.
Wer übernimmt während des Besuchs die Betreuung?
Die pädagogischen Ansprechpersonen Ihrer Einrichtung bleiben eingebunden. Rollen, Betreuung und Ablauf werden vorab geklärt; der Darsteller gestaltet die vereinbarten Programmpunkte.
Können mehrere Gruppen nacheinander besucht werden?
Schildern Sie bei der Anfrage die Gruppenanzahl und den geplanten Wechsel. Zeitfenster, Räume und Geschenkübergaben müssen zum vereinbarten Einsatzumfang passen.
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